Eltern

Eltern spielen eine wichtige Rolle in der Berliner Schule. Eltern können und sollen Schule mitgestalten und haben daher umfassende Gestaltungs- und Entscheidungsrechte, die sie in den schulischen Gremien durch ihre Mitwirkung geltend machen.

Elternvertreter haben eine wichtige Rolle bei der Meinungsbildung innerhalb der Elternschaft. Gemeinsam mit Lehrern, dem Schulleiter und Schülern (ab der Sekundarstufe I) gestalten sie die Gegenwart, treffen Entscheidungen für die Zukunft und den Erfolg der Schule.

 

Klassenelternversammlung:

Zur ersten Elternversammlung im neuen Schuljahr einer neu zusammengesetzten Klasse lädt der Klassenlehrer ein. Ansonsten laden immer die Klassenelternsprecher ein, auch zur ersten Elternversammlung im neuen Schuljahr. Die Klassenelternversammlung dient in erster Linie dem Informations- und Meinungsaustausch untereinander und mit dem Klassenlehrer oder dem Klassenteam (Klassenlehrer, stellvertretender Klassenlehrer, Erzieher). Dadurch soll im Interesse der Schüler die Zusammenarbeit zwischen den Eltern und Lehrern einer Klasse gefördert werden.

Die Erziehungsberechtigten minderjähriger Schüler einer Klasse wählen in einer Elternversammlung zwei Elternsprecher der Klasse. Die Klassenelternversammlung entscheidet, ob sie Stellvertreter wählen möchte und wenn ja, wie viele. Die Elternsprecher der Klasse laden zu mindestens drei Elternversammlungen im Schuljahr in Absprache mit dem Klassenlehrer ein und schlagen die Tagesordnung vor. Die Elternsprecher sollten hier Themen aufgreifen, die für alle Eltern von Interesse sind. Referenten und Gäste können dazu eingeladen werden.

Als Vertreter der Klasse nehmen die beiden Elternvertreter an den Sitzungen der Gesamtelternvertretung (GEV) teil und berichten anschließend den Eltern ihrer Klasse. Ferner wählt die Klassenelternversammlung die Vertreter für die Klassenkonferenz.

 

Klassenkonferenz:

Die Klassenkonferenz ist die Versammlung aller in einer Klasse unterrichtenden Lehrkräfte und die in der Klasse tätigen pädagogischen Mitarbeiter sowie die Vertreter der Eltern und ab Sekundarstufe I auch der Schüler. Die Klassenkonferenz ist ein Gremium, deshalb müssen hierfür zwei gleich berechtigte Elternvertreter und mindestens zwei Stellvertreter gewählt werden. Das können die beiden Klassenelternsprecher sein, es können aber auch zwei andere Erziehungsberechtigte der Klasse gewählt werden. 

Die gewählten Elternvertreter dürfen an einer Klassenkonferenz teilnehmen, wenn es um die Zusammenarbeit der einzelnen Schulbeteiligten untereinander oder Koordinierung von Unterricht geht. Eltern dürfen nicht an Klassenkonferenzen teilnehmen, wenn es um Versetzung, Zeugnisse, Abschlüsse und Förderprognosen geht; bei Ordnungsmaßnahmen nur, wenn die betroffenen Eltern und Schüler dies wünschen.

 

Gesamtelternvertretung:

Die zwei gewählten Klassenelternsprecher sind Mitglieder der Gesamtelternvertretung (GEV) der Schule. Die GEV vertritt die schulischen Interessen aller Erziehungsberechtigten einer Schule und informiert sich über wichtige schulische Angelegenheiten, tauscht sich darüber aus und sorgt neben der Schulleitung für Weitergabe aller wichtigen Informationen an die Eltern.

Die Gesamtelternkonferenz wählt aus Ihrer Mitte den Elternsprecher der Schule sowie bis zu drei Stellvertreter. Außerdem werden aus Mitgliedern der GEV gewählt:

a.     vier Mitglieder für die Schulkonferenz (alle zwei Jahre),

b.    zwei Vertreter für die Gesamtkonferenz (jährlich),

c.     zwei Vertreter für die Fachkonferenzen der Lehrkräfte (jährlich) (noch nicht gegründet),

d.    zwei Vertreter für den Bezirkselternausschuss (jährlich),

e.     zwei Vertreter für die Gesamtschülerkonferenz (jährlich) (noch nicht gegründet).

Die in diese Gremien gewählten Vertreter berichten von den jeweiligen Sitzungen auf der Gesamtelternversammlung.

 

Der Senat hat diese Säule der schulischen Arbeit durch einen Elternleitfaden gestärkt. Dieser steht (in deutscher Sprache) unter folgendem Link zum Download zur Verfügung: 

https://www.berlin.de/sen/bildung/schule/gute-schule/mitwirkung-von-schuelern-und-eltern/ 

 

Eltern-Arbeitsgruppen:

Eine Schule - und im Besonderen eine Neugründung wie die unsere - zeichnet sich in Qualität und Zusammenhalt im Kern durch eine aktive Elternschaft aus. Einige Eltern haben sich zum Zwecke der Entwicklung unserer Schule und aktiven Gestaltung einer positiven Kultur zur Förderung der Bildung unserer Kinder bereits zu Arbeitsgruppen zusammengeschlossen, zum Teil zusammen mit dem Schulmanagement und Lehrkräften. Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, so kommen Sie am besten einmal ins Elterncafé oder melden Sie sich bei unserer Gesamtelternvertreterin.

Gremien und Mitwirkungsmöglichkeiten an der Schule:

Quelle: https://www.berlin.de/sen/bildung/schule/gute-schule/mitwirkung-von-schuelern-und-eltern/
Quelle: https://www.berlin.de/sen/bildung/schule/gute-schule/mitwirkung-von-schuelern-und-eltern/